Bioenergie ist erneuerbare Energie, die aus Materialien gewonnen wird, die aus biologischen Quellen stammen. Biomasse ist jedes organische Material, das Sonnenlicht in Form von chemischer Energie gespeichert hat. Als Brennstoff können Holz, Holzabfälle, Stroh und andere Ernterückstände, wie Gülle, Zuckerrohr und viele andere Nebenprodukte aus verschiedenen landwirtschaftlichen Prozessen verwendet werden. Bis 2010 waren weltweit 35 GW (47.000.000 PS) Bioenergie zur Stromerzeugung installiert, davon 7 GW (9.400.000 PS) in den USA.

Was ist Biomasse?

Im engsten Sinne ist es ein Synonym für Biokraftstoff, bei dem es sich um Kraftstoff handelt, der aus biologischen Quellen stammt. Im weiteren Sinne umfasst es Biomasse, das als Biokraftstoff verwendete biologische Material sowie die sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Bereiche, die mit der Nutzung biologischer Energiequellen verbunden sind. Dies ist ein weit verbreitetes Missverständnis, da Bioenergie die aus der Biomasse gewonnene Energie ist, da die Biomasse der Brennstoff und die Bioenergie die im Brennstoff enthaltene Energie ist Einer der Vorteile von Biomassekraftstoff besteht darin, dass es sich häufig um ein Nebenprodukt, einen Rückstand oder ein Abfallprodukt anderer Prozesse wie Landwirtschaft, Tierhaltung und Forstwirtschaft handelt. Theoretisch bedeutet dies, dass es keinen Wettbewerb zwischen Kraftstoff und Lebensmittelproduktion gibt, obwohl dies nicht immer der Fall ist. Die Flächennutzung, bestehende Biomasseindustrien und relevante Umwandlungstechnologien müssen bei der Bewertung der Eignung der Entwicklung von Biomasse als Energieträger berücksichtigt werden. Biomasse ist das Material, das von kürzlich lebenden Organismen stammt, zu denen Pflanzen, Tiere und deren Nebenprodukte gehören. Dung, Gartenabfälle und Ernterückstände sind alles Quellen für Biomasse. Es ist eine erneuerbare Energiequelle, die auf dem Kohlenstoffkreislauf basiert, im Gegensatz zu anderen natürlichen Ressourcen wie Erdöl, Kohle und Kernbrennstoffen. Eine weitere Quelle sind tierische Abfälle, bei denen es sich um dauerhafte und unvermeidbare Schadstoffe handelt, die hauptsächlich von Tieren in landwirtschaftlichen Betrieben in industrieller Größe erzeugt werden.

Bioenergie aus der Landwirtschaft

Es gibt auch landwirtschaftliche Produkte, die speziell für die Herstellung von Biokraftstoffen angebaut werden. Dazu gehören Mais und Sojabohnen sowie in vorkommerziellem Umfang Weiden und Rutenhirse, vor allem in den USA. Raps, Weizen, Zuckerrüben und Weiden (15.000 ha in Schweden) hauptsächlich in Europa; Zuckerrohr in Brasilien; Palmöl und Miscanthus in Südostasien, Sorghum und Cassava in China; und Jatropha in Indien. Hanf hat sich auch als Biokraftstoff bewährt. Biologisch abbaubare Produkte aus Industrie, Land- und Forstwirtschaft und Haushalten können zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden, z. anaerobe Vergärung zur Erzeugung von Biogas, Vergasung zur Erzeugung von Synthesegas oder durch direkte Verbrennung. Beispiele für biologisch abbaubare Abfälle sind Stroh, Holz, Mist, Reisschalen, Abwasser und Lebensmittelabfälle. Die Verwendung von Biomassebrennstoffen kann daher sowohl zur Abfallbewirtschaftung als auch zur Kraftstoffsicherheit beitragen und dazu beitragen, den Klimawandel zu verhindern oder zu verlangsamen, obwohl sie allein keine umfassende Lösung für diese Probleme darstellen.